… so ist die Überschrift heute im Lokalteil der Rhein-Hunsrück-Zeitung zu lesen.
Der Artikel stellt sich wie folgt dar:
Zeitung kommt hoch zu Ross
Zustellerin in Lötzbeuren und Raversbeuren macht morgens ihre Runde mit dem Pferd

Für Daniela Sierig aus Lötzbeuren ist in aller Frühe schon die Welt in Ordnung. Auf dem Rücken ihres Pferdes geht die Zustellerin der Rhein-Hunsrück-Zeitung jeden Morgen auf Tour.
LÖTZBEUREN. In der Regel ist es noch stockdunkel, wenn Daniela Sierig frühmorgens ihr Pferd “Carina” sattelt. Die 48-Jährige ist nämlich Zustellerin für die Rhein-Hunsrück-Zeitung und zuständig für ihre Heimatgemeinde Lötzbeuren und das benachbarte Raversbeuren.
Irgendwann kam der passionierten Reiterin die Idee, auf das Auto bei der Zustellung zu verzichten und ihre allmorgendliche Zeitungstour gemeinsam mit ihrem Lieblingspferd “Carina” zu absolvieren.
Brav trottet das Schweizer Kaltblut in den Gassen von Lötzbeuren hinter ihrer Besitzerin her. Hier ist es einfacher, die Zeitungen fußläufig in die Briefkästen oder die Zeitungsröhren zu stecken, als vom Rücken des Pferdes aus.
Ganz unruhig wird die 20 Jahre alte Stute an den letzten Häusern von Lötzbeuren. Denn nun weiß das schlaue Tier genau, dass es endlich zur Sache geht. Im Galopp reitet Daniela die gut drei Kilometer nach Raversbeuren. Im Winter bevorzugt die Zeitungszustellerin die geräumte Straße. Doch im Sommer führt der Weg über Stock und Stein, quer durch die reizvolle Hunsrücklandschaft.
Autofahrer und Pendler, die regelmäßig die Straße befahren, kennen schon das Gespann, das durch Blinklichter und reflektierende Streifen auch bei Wind und Wetter gut zu sehen ist.
In der Raversbeurener Ortsmitte werden die dort deponierten Zeitungen in die eigens auf Zeitungsmaß gefertigten Satteltaschen gepackt. Und schon geht es weiter zur zweiten Runde.
Die Stute kennt exakt den Weg und weiß genau, dass es bei einer Frühaufsteherin fast jeden Morgen als Belohnung ein trockenes Stück Brot zu Beißen gibt. Zum außerhalb des Dorfes gelegenen “Steffenhof” geht es wieder in einer zügigen Gangart. Daniela Sierig ist immer wieder verblüfft über der Trittsicherheit ihres Pferdes. In der Schweiz werden die “Freiberger”, wie die Pferderasse auch genannt wird, als Transportpferde der Armee im schwierigen alpinen Gelände genutzt. Nach getaner Arbeit erfolgt der Ritt zurück mit gleichem Elan nach Lötzbeuren in den Stall. Nach vollendeter Zeitungstour warten neben Hafer und Heu auch getrocknete Bananenchips als besondere Belohnung auf das handzahme Pferd - und ein warmer Kaffee auf die Zeitungszustellerin. Seit 18 Jahren lebt Daniela Sierig mit ihrer Familie in einem alten Bauernhaus in Lötzbeuren. Vier Pferde, zwei Hunde und drei Katzen gehören zur Wohngemeinschaft.
Für große und kleine Gäste bietet Daniela Abenteuer-Touren der besonderen Art an. Dazu gehören Planwagenfahrten durch den Hunsrück mit Stockbrotbraten und Lagerfeuerromantik. Und als ganz besondere Attraktion hat unsere Zustellerin während des aktuellen strengen und schneereichen Winters schon wiederholt ihren Pferdeschlitten angespannt. Werner Dupuis

Pferde Abenteuer Hunsrück
Na, das ist ja rasant geschrieben. Den interessierten und fachkundigen Lesern muss aber gesagt werden, dass ich keineswegs die ganzen 3 km im Galopp und schon gar nicht auf Asphalt reite:
Auf hartem Untergrund im Schritt, galoppiert wird auf Wiesen und Nebenwegen!
Gruß an Werner
das nenn ich mal FRÜHsport, ihr lieben!!!!!!
wäre mir zu kalt, so früh morgens
ganz liebe grüße, sandy
Wenn’s mal Winter ist, spielt es keine Rolle ob früher oder später - ist sowieso kalt.
Mir wird ’s immer warm dabei, spätestens wenn ich neben dem Pferd laufe mit der Zeitung…
Aber dagegen gibt es warme Klamotten
Gruß zurück Danny
na ist ja herrlich, unsere pferde sind sogar handzahm, wer hätte es gedacht
und hunde und katzen haben wir wohl auch noch einige dazu bekommen?!
naja, auch gut, volleres haus ist lustiger
Hallo Danny, na was alles aus so einer “BerlinerPflanze” wird
Rosi geb.Metz
Du meinst den Rucksack-Berliner…bin ja da nicht geboren. War lange genug dort, lebe jetzt schon fast genauso lange auf dem Hunsrück. Hier gefällt es mir besser. Ich liebe den Wald…
Gruß Danny