Ferien für Familien und Kinder in familiärer Atmosphäre   

4spannig-6.jpgVom 31.Oktober bis 2.November 2008 fand bei der Fuhrhalterei Döring in Wabern-Zennern ein 4-Spännerkurs zum Reinschnuppern statt. Gegen 10.30 fuhr ich an dem besagten Freitag von zu Hause, Lötzbeuren, in Richtung Kassel. Auf der B50 Richtung Rheinböllen…

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Reisebericht Tag 7

von Danny am 17.07.2002 in Reiseberichte mit keinem Kommentar

Am Mittwochmorgen regnete es (fast) nicht mehr. Wir starteten zur letzen Etappe Richtung Heimat.. Die Pferde liefen willig und es fing wieder an zu regnen, aber nicht so stark wie am Vortag. Wir ließen uns nicht unterkriegen, denn die Tour durch den Idarwald ist eine der schönsten Routen, die wir kennen. Die Wege sind gut befestigt und die Steigungen allmählich, so dass sie gut zu bewältigen sind. An der Kreuzung die “hängende Birke” genannt wird, überquerten wir die Bundesstraße.

birke.jpgDort gibt es eine Höhenangabe: 715m über n. N - der höchste Punkt unserer Tour - und das Wetter war wie im November: grau, neblig, kalt ca. 10° C!! Aber mit abnehmender Höhe wurde es wieder besser. Nach kurzer Pause in Hoxel ging es endgültig heim. Nach 48 gefahrenen km, merkten die Pferde, dass es zum Stall ging. Unter Freisetzung all ihrer Kraftreserven eilten sie im Galopp bergauf Richtung Heimat. Aber es lagen noch 4km vor uns, darum wurden die Tiere wieder zum Schritt durchpariert. Nach 52km an diesem Tag kamen wir glücklich zu Hause an und es hatte aufgehört zu regnen! birke1.jpgUnsere 2-spännige Reise war nach 7 Tagen und insgesamt 259km zu Ende. Unsere treuen Haflinger hatten wieder einmal bewiesen zu welchen Leistungen sie fähig waren. Auch mit dem Rest der Reise, wie Organisation, Planung, Kartenlesen und Wege finden waren wir sehr zufrieden. Nun aber waren Mensch und Tier auch froh, wieder zu Hause zu sein.

Im nachfolgenden Abschnitt möchte ich nun schildern, was unsere Haflinger noch so alles tun. Dabei sollte man vielleicht etwas über die Abstammung der beiden wissen: Die Stute “Lena” hat von ihrer Mutter her etwas Welsh-Blut und von der väterlichen Seite einen leichten Arabereinschlag mitbekommen. Das macht sie so zäh und leistungsbereit.

Der Wallach “Amigo” bringt von seiner Mutter her einen Kaltbluteinschlag mit, so dass er mit seinem 1.58m Stockmaß für ein Hafi zu groß ist. Er setzt seine Größe und Gewicht willig ein, um jeden Berg und jede andere Schwierigkeit zu bezwingen.

Beide zusammen sind fast unschlagbar!

Sowohl Lena als auch Amigo werden einspännig vor den Gabelheuwender gespannt, was in unseren Hangwiesen nicht immer ganz einfach ist.
Gemeinsam im Gespann ziehen sie den Erntewagen mit bis zu 80 Ballen Heu nach Hause. Stroh einfahren ist kein Problem, wenn die kleinen Eckigballen gut gepresst sind. Den Mist den die Vierbeiner verursachen, müssen sie auch selbst wegfahren. (Leider bleibt das Auf- und Abladen den Zweibeinern, also uns, überlassen!)
Ja, und dann wären da noch die Extratouren wie z. B. ein Umzug innerhalb des Dorfes: Eine befreundete Familie zog vom “Oberdorf” ins “Unterdorf” um, etwa 0.5 km entfernt. Wozu sollten sie extra einen Möbelwagen mieten? Alles was nicht mit dem Pkw zu befördern war, luden wir auf unseren Erntewagen, gleich vorne die Couchgarnitur, damit die kurze Fahrt auch recht gemütlich würde. Die Menschen im Dorf bekamen große Augen und man fragte uns, ob dies” der Treck nach Westen” sei.

Im vergangenen Herbst waren wir zweimal mit dem Erntewagen, dessen Ladefläche 1,90 x 4,50m groß ist, zum 8km entfernten Sägewerk gefahren, um Holz zu holen. Eine Fuhre wog fast eine Tonne. Das war zusammen mit dem Eigengewicht des Wagens dann eine Last von 1,5t, die in bergigem Gelände auf der Straße und befestigten Waldwegen zu befördern war. Hatten die Pferde beim Warten im Sägewerk noch unruhig gestanden, waren sie nun froh, dass sie eine Weile nur auf der Stelle stehen mussten (oder durften?).

Und nicht zu vergessen sind die vielen Ausritte mit und ohne Sattel, bei denen uns die beiden Pferdchen treue Freunde geworden sind.

Wenn der Schnee dick genug liegt, geht es lustig mit dem Pferdeschlitten durch die weiße Pracht.

IIn den Ferien organisieren wir Kutsch- Fahrlehrgänge für Kinder und Erwachsene mit der Fahrwartin Frau C. Döring. Außer deren Ponys dürfen auch unsere Hafis um Unterricht aushelfen.

Wer etwas davon selbst erleben möchte, kann bei uns buchen. Egal ob Tagestour, Erlebniswochenende oder Abenteuerferien, Bauern- , Silber- oder goldene Hochzeit, Heu, Stroh oder Geburtstagskinder herumfahren - wir machens möglich, nur das Wetter… das machen wir nicht.

Kontakt unter: tobi@pferde-abenteuer-hunsrueck.de oder Tel. 06543 400309

Reisebericht Tag 6

von Danny am 16.07.2002 in Reiseberichte mit keinem Kommentar

Am Dienstag ging´s dann Richtung Hermeskeil - Tannenhof - zurück. In Losheim war Markt und wir mussten Umwege fahren. Mittlerweile fing es an zu regnen. Aus Schauern wurde Dauerregen und wir deckten uns auf dem Kutschbock mit Regenponchos zu. Den Pferden schien es wenig auszumachen. Aber wir mussten Rücksicht auf Amigos verletzten Fuß nehmen und kamen nicht so schnell voran wie auf dem Hinweg. Der Wallach war nämlich in Wehingen mit dem rechten Vorderfuß in der Stromlitze hängen geblieben und hat sich die Fesselbeuge aufgerissen. Zum Glück war die Sehne unversehrt geblieben!

tour4.jpg

Die Streuobstwiese, wo wir auf dem Hinweg rasteten, war bei Regen eher ungünstig, also fuhren wir weiter. Nach drei Stunden im Geschirr brauchten die Pferde unbedingt eine Pause und wir hatten auch Hunger. Tobi meinte, wir bräuchten etwas, wo wir mit dem ganzen Gespann drunter fahren könnten, um vor dem Regen geschützt zu sein.
Gerade hatte er es ausgesprochen, da bogen wir um eine Ecke und zwei riesengroße Buchen bildeten ein Naturdach und genug Platz um Pferd und Wagen zum Unterstellen und Wenden. Also hielten wir an. Die Pferde waren dankbar für die Pause, standen still, ließen die Köpfe entspannt hängen und dösten vor sich hin. Tobi saß auf seinem Dreibeinhocker daneben und ich nutzte die alte Grillhütte, deren defektes Dach gerade genug Schutz bot, um mit dem Gaskocher eine warme Mahlzeit und einen Kaffee zu bereiten.
Während wir dort rasteten, fing es richtig an zu schütten. So hatten wir eine Stunde Pause bis es nachließ.
Die Pferde bekamen, mangels Wiese, eine Extra Ration Hafer sowie Wasser aus unserem Vorrat. Neben dem Weg, den wir gekommen waren, befand sich eine kleine Kapelle, deren Ruhe zu Gebet einlud. Es war eine stille andächtige Atmosphäre darin.
Innerlich und körperlich gestärkt ging unsere Fahrt dann weiter Schließlich kamen wir ziemlich nass auf dem Tannenhof an. Zum Glück hatte der Bauer uns einen Platz in seiner Scheune freigelassen, damit die Kutsche übernacht wieder trocknen konnte, auch die Pferde wurden warm und trocken in Boxen untergebracht. Stroh und Heu bekamen sie reichlich.

Reisebericht Tag 5

von Danny am 15.07.2002 in Reiseberichte mit keinem Kommentar

Nach den üblichen Reisevorbereitungen und Regen in der Nacht verließen wir Familie K. mit Ziel Hausbach Gutshof. Wir passierten wiederum die Schranke an der Saarschleife, die immer noch offen war und kamen nach ruhiger Fahrt nachmittags um fünf in Hausbach an. Bei sehr warmen Wetter, Sonne und lauem Wind ließ es sich gut aushalten. Bei unserer Ankunft standen alle Pferde noch auf den Koppeln und der Hof ruhig in der Sonne. Wir schirrten die Pferde aus, platzierten den Planwagen und dann kamen auch schon Kurt und Anne.

Mit großem Hallo und herzlicher Begrüßung betraten sie den Hof um uns gleich zum Grillen einzuladen. So hatten wir, nachdem alle Pferde ihre Boxen aufgesucht hatten und unsere beiden auf der Koppel versorgt waren, einen lustigen Abend mit Würstchen, Salat und Baguette (Danke!). Als Dankeschön bekamen Kurt und Anne ein gedrechseltes Schälchen überreicht, denn Geld wurde strikt abgelehnt. Kurt schenke uns sogar noch ein teures Einreibemittel für müde Pferdefüße!

Reisebericht Tag 4

von Tobi am 14.07.2002 in Reiseberichte mit keinem Kommentar

Der Sonntag sollte Ruhetag sein. Aber da es den Pferden immer schlecht bekommt, wenn sie nach schweren Arbeiten gar nichts tun, beschlossen wir, eine Ausfahrt mit Jutta, Dieter und 4 Kindern zu machen, So kamen wir nach Frankreich hinein und beendeten die Sonntagsfahrt nach 18 km wiederum in Wehingen. Am Abend luden uns unsere Gastgeber noch zum Essen in der Pizzeria ein. Der Abend wurde lang…

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