Ferien für Familien und Kinder in familiärer Atmosphäre   

Reisebericht Tag 3

von Danny am 13.07.2002 in Reiseberichte mit keinem Kommentar

tour3.jpg Am nächsten Morgen kam der “Gutsbesitzer” Kurt mit seiner Frau zur Frühstückszeit. Sie brachten gleich frische Brötchen und eine Kaffeemaschine mit, damit es auch richtig gut schmeckte. Dann ließen alle Pferde aus den Boxen und jedes fand seine Koppel allein. Das war ein toller Anblick!

Nach viel Erzählen, Kutsche einräumen und Pferde fertig machen ging die Reise weiter (“auf Wiedersehen bis Montag, auf dem Rückweg!”).

Die letzte Etappe war auf etwa 20 km berechnet und führte uns über Mettlach an der Saar nach Wehingen zu Jutta und Dieter K. In Mettlach fuhren wir über die Saar und dann den Radwanderweg an der Saarschleife entlang, wo uns kurz vor Dreisbach eine Schranke den Weg versperrte: Links Berg, rechts Saarufer mit großem Stein- in der Mitte die Schranke. Was nun? Mit einem Trick bekamen wir das Schrankenschloss dann doch noch auf -juhu! Weiter ging´s nach Dreisbach und dort den Berg hinauf, auf verschlungenen Wegen, nach Wehingen (gesamt: 24 km am Tag)

Reisebericht Tag 2

von Tobi am 12.07.2002 in Reiseberichte mit keinem Kommentar

Der morgendliche Weckruf wurde von den Kühen ausgeführt. Schon früh wurde hier gefüttert und gemolken.

Für uns hieß es Kaffee kochen auf den Gaskocher, ein kleines Frühstück aus der Vorratsbox, Kutsche wieder packen, alles Gepäck verstauen, Pferde putzen und anschirren und dann anspannen und los….(“Aufwidersehen bis Dienstag auf dem Rückweg!”)

tour2.jpg Die nächste Etappe war für 40km angesetzt, und sollte in Losheim am See enden. Aber es war kein Badewetter -etwas zu kühl- sonst aber schön. Und weil sich die Pferde mittags auf einer Streuobstwiese so gut ausgeruht hatten, waren sie sowieso noch nicht müde. Also fuhren wir noch weiter in den nächsten Ort : Hausbach. (Gesamt -km 43km)

Dort wollten wir einen Bauern oder Pferdemenschen finden, die uns beherbergen würden. Aber der Ort sah nicht nach Pferden und nach Bauern aus…… was tun? Wir folgten unserer Reiseroute nach Mettlach an der Saar und…..

Als wir schon fast das Dorf verließen, entdeckten wir auf der linken Seite (letzter Hof vor dem Wald!) einen Koppelzaun und einen Pferdehänger. Wir hielten an und ich sah auf dem Hof nach ob jemand da wäre. Pferde steckten ihre Köpfe aus den Stallluken, lange Leitern lehnten an der Hauswand und die Zimmer waren leer. Auf dem Weg zum vorderen Gartentor sah ich zwei Männer über die Straße laufen und fragte nach dem Besitzer des Hauses. Es war einer von den Beiden. Nach kurzer Erklärung unseres Anliegens war er gerne bereit, uns seinen Hof- und das bereits fertig renovierte Bad- zur Verfügung zu stellen. Er selbst aber müsse sich beeilen nach Hause zu kommen, da seine Tochter geheiratet hätte und feiern angesagt war. So wurden wir für eine Nacht Gutsverwalter mit insgesamt 11 Pferden. Zum Abendbrot bestellten wir von Nachbars Telefon aus der Pizzaservice des Ortes (lecker!). Wir lernten auch noch ein nettes Ehepaar aus Losheim kennen, das am Abend noch kam, um seine Pferde, die hier in der Pension standen, zu besuchen. Angeregt unterhielten wir uns bis es dunkel wurde.

Reisebericht Tag 1

von Danny am 11.07.2002 in Reiseberichte mit keinem Kommentar

tour1.jpgTobi und ich fuhren sieben Tage mit unserem Planwagen, gezogen von unseren Haflingern Amigo und Lena durchs Land.

Am Donnerstag, den 11. Juli 2002 begann das Abenteuer. Willig und fleißig zogen unsere Pferde den Planwagen, auf dem alles verstaut war, was für die Reise benötigt wurde..

Die Ladefläche bietet Platz für eine Schlafmatratze, auf der 2 Personen nächtigen können. Während der Fahrt wurden dann alle Sachen darauf gestellt und -gelegt. Von Schlafsack bis zum Futtersack, Reisetaschen bis zu Vorratskiste, Ersatzrad, Wasserkanister und -eimer, nicht zu vergessen Werkzeug, Gaskocher und Geschirr, sowie warme Decken und Jacken.

In einem schmalen Kasten, der ganz hinten unter der Kutsche angebracht ist, hatten wir 10 Steckstäbe verstaut, um eine kleine Koppel aufbauen zu können. Diesen Kasten hatten wir rot-weiß angestrichen, sodass unser Fahrzeug weithin für nachfolgende Autos auf der Straße sichtbar war.

Gut gelaunt begaben wir uns also auf die Reise.

Die erste Etappe war mit 50km angesetzt. In der Mitte etwa legten wir eine 1 ½ stündige Pause bei Freunden ein, wo wir Mittagessen bekamen und die Pferde auf einem Wiesenstück ausruhen, Gras fressen und “saufen” konnten.

Danach ging´s munter weiter und wir kamen, doch früher als gedacht, bei unserem ersten Quartier an. Ein Bauer, der seinen Hof in der Nähe von Hermeskeil hat, stellte uns eine Wiese und Platz für die Kutsche zur Verfügung. Bei der Versorgung der Pferde halfen uns gerne die Nichten des Bauern, die dort in Ferien waren.

Für unser leibliches Wohl sorgten wir selbst. Nach einem Abendspaziergang legten wir uns auf unserem Wagen zu Ruhe. Vorher musste alles Gepäck runter geräumt werden und das Mückennetz wurde aufgehängt.

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